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unterwasserwelt.de: Dynamicnord auf die Haut kommen lassen: Halbtrockenanzug SP-71

Der Trend einzelner Labels, Erdöl im Fertigungsprozess von Tauchanzügen durch alternative Stoffe zu ersetzen, ist eine aktuelle Strömung, auch bei Dynamicnord und dem Testanzug SP-71. Kalkstein statt Erdöl ist hier das Motto. Wurde etwa der Stein der Weisen gefunden und was sind die Vor- und Nachteile?

Das führende Credo bei Dynamicnord ist neben der Fertigung innovativ gestalteter Tauchausrüstung der Blick auf ein insgesamt umweltschonendes Gesamtkonzept. Unter diesem Aspekt Tauchanzüge wie den SP-71 mit alternativen Komponenten bei der Neoprenherstellung zu fertigen, ist durchaus nachvollziehbar. Wir haben deshalb zunächst einen Blick hinter die Kulissen der grundlegenden chemischen Details geworfen, die zur Neoprenproduktion erforderlich sind.

Es ist kein Hexenwerk, den SP-71 unter Verzicht auf Erdöl zu produzieren. Statt dem aktuell nicht mehr so hippen Öl und dem daraus gewonnenen Gas Butadien wird ein aus Kalkstein gewonnenes Gas als Monomer verwendet, das die „Brösel“ aus künstlichem Kautschuk zusammenschweißt. So hätte wohl die Maus auf diese Frage auch geantwortet, um komplexe Zusammenhänge, die mit einigen chemischen Fachbegriffen verbunden sind, zu erklären.

Die Energiebilanz ist bei beiden Methoden allerdings ähnlich, hier leiten sich keine signifikanten Vorteile ab. Jedoch ist die Verbindung der Bausteine aus künstlichem Kautschuk bei Kalksteinmonomer dichter. Das hat auf die Haltbarkeit eines Anzugs wie dem SP-71 natürlich Auswirkungen und auch etwas auf das Gewicht. Etwa 8% mehr zeigte die Waage im Vergleich mit einem hochwertigen Anzug aus klassischem Neopren. Auf jeden Fall ist das Produkt langlebiger und aufgrund der dichteren Struktur im Material eingelagerter Bläschen resistenter gegen Volumensverluste bei häufigen tiefen Tauchgängen. Unterm Strich ist also die Nachhaltigkeit bei der Gebrauchszeit eines SP-71 gegeben, was die Philosophie von Dynamicnord unterstützt.

Hier spielt Dynamicnord außerdem der Umstand in die Hände, dass, im Gegensatz zu anderen prominenten Sportarten, die Tauchsportindustrie von Anfang an versäumt hatte, einen so genannten Kollektionsdruck auf die Verbraucher auszuüben. Sprich, es ist bei Tauchanzügen und anderen markanten Ausrüstungsteilen nur für absolute Insider erkennbar, wann sie gekauft wurden, ganz anders als etwa bei Skianzügen, Skiern, Snowboards oder beim Surfmarkt. Also darf ein SP-71 dessen qualitativem Konzept folgend auch ein paar Jahre länger im Einsatz bleiben, ohne dass es seinem User vielleicht peinlich werden könnte.

Die Isolationsleistung des Dynamicnord SP-71 wurde zertifiziert und der Thermoschutzklasse A für Wassertemperaturen von 7°C – 12°C zugeordnet.

Gut, jetzt könnte man meinen, dass Dynamicnord den Anzug SP-71 (und alle weitere Anzuglinien) so signifikant gestaltet hätte, dass er auch bei Gegenlicht deutlich von Wettbewerbsprodukten absticht. Dem ist aber nicht so. Es sind Details, die die Unterschiede ausmachen und die müssen eher aus der Nähe betrachtet werden. Manches wurde am Markt als gutes Ausstattungsmerkmal erkannt und übernommen, im Gesamtkonzept gibt natürlich Alleinstellungsmerkmale.

Nicht neu, aber gehobener Standard ist die 3D-Schnittform an den vorgeformten Armen und Beinen für maximalen Komfort. Nicht neu sind Schulter- und Knieverstärkungen, um dort erhöhter Materialbeanspruchung entgegenzuwirken. Nicht neu ist der kurze Zipper am Kragen, damit auf dem Weg, der Bootsfahrt zum Tauchplatz im Halsbereich kein einengendes Gefühl entsteht. Die wertigen YKK Reißverschlüsse des japanischen Marktführers Yoshida Kogyo Kabushikikaisha (wieder etwas gelernt in dieser Teststory) sind perfekt eingearbeitet. Der Ansatzpunkt des Rückenzippers ist besonders kräftig  verankert und mit einer Grifflasche versehen.

Nachdem Dynamicnord ein zusammenhängendes Farbdesign für die gesamte Produktlinie verfolgt, sind natürlich auch im SP-71 entsprechende Akzente gefragt. So findet sich das Blau der Dynamicnord Palette in Nähten und in den Zippern. Ja schön, aber wie schon erwähnt, es sind die Details, die vornehm zurückhaltend sind.

Standard sind, besonders von Tauchern in Deutschland als Produktmerkmal gewünscht, die Reißverschlüsse an den äußeren Arm- und Beinmanschetten für komfortableres An- und Ausziehen. Natürlich sind die unterlegten Manschetten mit Glatthautneopren beschichtet, die nach innen geschlagen den Wasserdurchsatz verhindern.

Auch gehobener Standard sind an den Unterarmen beidseitig eingearbeitete Schlaufen zur Sicherung dort getragener Instrumente.

Aber, es gibt tatsächlich, auch vornehm zurückhaltend, an 6 Stellen etwas dynamicnordisches, lamellenartige Prägungen im SP-71, die die Beweglichkeit in einem 7 Millimeter Halbtrockenanzug in den Gelenkbereichen pushen.

Unter den Achseln sowie an den Ellenbogen- und Kniegelenken machen die Lamellen das Anzugmaterial geschmeidiger, das ist ein gelungenes Komfortplus, ohne an diesen Stellen einen Verlust der Wärmeisolation hinnehmen zu müssen.

Da bleiben nur noch zwei Fragen offen, die nach den Größen – des Anzugs und des Geldbeutels.

Dynamicnord wuchert mit den Anzuggrößen, von XS bis 4XL ist alles möglich, 17 Variationen bedienen fast flächendeckend die interessierten Kunden. Diesen Range gab es bis dato nur bei einem in Malta produzierendem US – Unternehmen. Wenn ein SP-71 passt, dann ist das kein Kompromiss.

Die Größe des Geldbeutels ist absolut im Gleichgewicht ähnlicher, aber nicht gleicher Produkte einzuordnen, mit € 599,00 kommt einem der SP-71 für lange Zeit erwärmend auf die Haut.

Fazit

Wenn ein Tauchanzug passt, warm hält, ein gutes Gefühl entfaltet, dann hat der Hersteller alles richtig gemacht. Dynamicnord bietet Qualität, sensible Detaillösungen und ein ansprechendes Design. Der SP-71 hat das Zeug, viele Tauchgänge zu begleiten, als SP-72 auch als Damenmodell.

Zum Artikel bei unterwasserwelt.de

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